Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard: SDLW

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Tamara Stefanovich, Christopher Dell, Christian Lillinger, Jonas Westergaard

bastille musique präsentiert seine einundzwanzigste Veröffentlichung »Stefanovich, Dell, Lillinger, Westergaard: SDLW« mit Ersteinspielungen von Tamara Stefanovich (Klavier), Christopher Dell (Vibraphon), Christian Lillinger (Schlagzeug) und Jonas Westergaard (Kontrabass). Das im Teldex Studio Berlin produzierte Album dokumentiert erstmals die Zusammenarbeit von Dell-Lillinger-Westergaard und Tamara Stefanovich. Zusätzlich zu den Aufnahmen sind ein 48-seitiges, zweisprachiges Booklet (EN, DE) mit Texten von Gregor Dotzauer, Leonie Reineke und einem Gespräch mit Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard enthalten sowie Bildkarten der Komponisten und Fotos von den Aufnahmen. Die limitierte Vinyl-Edition mit zwei hochwertigen 180g-LPs enthält statt Booklet und Fotobeilagen zwei zweisprachige Inlaycards (EN, DE) mit einem Essay von Gregor Dotzauer und allen Details zur Produktion.

Tamara Stefanovich (*1973), Christopher Dell (*1965), Christian Lillinger (*1984), Jonas Westergaard (*1976)
SDLW

Tamara Stefanovich (Klavier), Christopher Dell (Vibraphon), Christian Lillinger (Schlagzeug, Percussion), Jonas Westergaard (Kontrabass)

Produziert von bastille musique, 2021.
Aufnahmeort: Teldex Studio, Berlin
Tonmeister: Johannes Brecht
Produzenten: Sebastian Solte, Christian Lillinger
Booklet-Texte: Gregor Dotzauer, Leonie Reineke, Sebastian Solte
Gestaltung: Tilmann Steffen Wendelstein

Erscheinungsdatum: 24.06.2022
Anzahl Tonträger: 1 CD / 2 x 180g LP
Spieldauer: 77:49
Label: bastille musique
Vertrieb: rudi mentaire distribution
Produktnummer: bm021
UPC: 4032324140182 (CD) / 4270003477277 (2-LP)

Weltweit erhältlich im Fachhandel, in Online-Shops und direkt per Mailorder. Bitte kontaktieren Sie shop@bastillemusique.com für weitere Informationen. Hi-Res, Download und Streaming exklusiv über Bandcamp.

Preis der deutschen Schallplattenkritik: Longlist 4/2022
(nominiert in drei Kategorien: Zeitgenössische Musik, Grenzgänge und Jazz II)

05.10.2022, Preis der deutschen Schallplattenkritik

»Dass bastille musique erfreulich wenig von stilistischen Schubladen hält, beweist die Eigenproduktion mit SDLW. […] Ist das Jazz? Ist das Neue Musik? Ist das nichts von beidem? Die Antwort bleibt angenehm unklar, wenn Tamara Stefanovich (Klavier), Christopher Dell (Vibraphon), Christian Lillinger (Schlagzeug) und Jonas Westergaard (Kontrabass) hier einen wahren Quartett-Furor entfachen. Ausgehend von wenigen Absprachen bricht sich eine impulsive, explosive Musik Bahn, die auf Aspekte der klassischen Avantgarde ebenso zurückgreift wie auf Improvisationspraktiken des progressiven Jazz. Stücke wie Beograd, Montbrison, Darmstadt oder New Cologne entwickeln dabei im temporeichen Zuspiel der Bälle eine furiose Ereignisdichte und Bewegungsenergie. Die bemerkenswerte Transparenz dieser hyperaktiven Vielstimmigkeit fußt neben dem organischen Zusammenspiel der Beteiligten auf einem Klangbild von kristalliner Klarheit.« (Dirk Wieschollek, )

September 2023, nmz — neue musikzeitung

»Was dagegen bei diesem Quartett nicht nur live, sondern sogar auf der CD durchdringt, ist eine unglaubliche Intensität und Präsenz.« (Dietrich Heißenbüttel)

April 2023, Neue Zeitschrift für Musik

»Das Wagnis freier Musik — Ist es Jazz? Ist es Impro? Ist es Avantgarde? Ein atemberaubendes Album von Stefanovich, Dell, Lillinger, Westergaard […] Es ist wohl kein Zufall, dass das zentrale und längste Stück des Albums Darmstadt heißt, also nach jener Stadt benannt ist, in der seit 1946 die legendären Internationalen Ferienkurse für Neue Musik stattfinden, ein Treffpunkt musikalischer Avantgarden. […] Ganz offensichtlich beschäftigen sich Stefanovich, Dell, Lillinger und Westergaard mit diesen Darmstädter Avantgarde-Positionen und setzen ihnen eine offene und spielerische Improvisation anhand von klanglichen Signaturen entgegen. […] Diese Musik entzieht sich komplett der Kategorisierung. Alles, was sie verlangt, sind wache und aufgeschlossene Zuhörer*innen, die bereit sind, sich auf das Wagnis freier Musik ohne Netz und doppelten Boden einzulassen. Sie werden belohnt mit einem spannenden und faszinierenden Album. Atemberaubende Musik „von anderen Planeten“.« (Berthold Seliger)

09.01.2023, nd

»Wichtiger als die Vorabverabredungen der Musiker untereinander ist bei dieser Einspielung die konstante Interaktion, das aufeinander Hören, Reagieren und Agieren. Nur so ist diese scheinbar absolute Freiheit im Verbund mit anderen zu leben. Natürlich sind alle Beteiligten darüber hinaus Klangtüftler, die ihr Instrument erforschen wollen. So entsteht am Ende vor allem auch an den leisen Entwicklungstellen eine wunderbar organische Musik aus Tönen, die sich verhalten wie Regentropfen, die an ein Fenster klopfen: von unregelmäßiger Dichte, scheinbar zufällig und doch schon im Fallen ballistisch voneinander abhängig. Musik wie ein Naturereignis.« (Tilman Urbach)

Dezember 2022, Fono Forum

»Was für eine verblüffende Verdichtung, fantastisch, wie sich die Instrumente in ihren Gesten eng verzahnen. Wie ausdifferenziert dies alles ist, wie konzentriert und klug disponiert das Material und gleichzeitig vielfältig in den Ausprägungen. Und dann doch unmittelbar ansprechend, das geht sogar in die Beine. […] Einige der Titel, allesamt Ortsnamen, verweisen auf die Nachkriegsmoderne, etwa Montbrison, Geburtsort von Pierre Boulez, oder Darmstadt, Ort der berühmten Internationalen Ferienkurse für Neue Musik. Dies sind ferne Referenzpunkte für neue aufregende Wege einer transtraditionellen zeitgenössischen Musik, die alle Kategorien sprengt zwischen Jazz und Avantgarde. Eine der erfrischendsten Produktionen dieses ergiebigen Jahrgangs.« (Eckhard Weber)

21.11.2022, concerti

»Musikempfehlungen 2022 — Eine in Seidenpapier (!) gehüllte CD in einem Kistchen enthält Jetztmusik, die nicht von Pappe ist..« (Ulrich Stock)

17.11.2022, Die Zeit

»Auf die Ohren — ein pulsierender Klang-Organismus voll wilder Eruptionen, aber auch mit betörend leisen Passagen.« (Holger True)

12.10.2022, Hamburger Abendblatt

»Die beste Musik im Herbst — Klassisch ausgebildete Pianistin trifft auf drei Jazz-Avantgardisten, zusammen komponieren sie in Echtzeit. Fordernd, perlend, den Raum verdichtend, dem gemeinsamen Pulsschlag auf der Spur.« (Ulrich Amling)

18.09.2022, Tagesspiegel

»Wenn eine klassische Pianistin und ein avantgardistisches Jazztrio aufeinandertreffen und in Echtzeit (ko-)komponieren, dann passiert im besten Sinne des Wortes Unerhörtes. Genau das repräsentiert dieses Album. Es ist eine haltlose, halsbrecherische Achterbahnfahrt durch zeitgenössische, serielle Klassik und experimentellen Jazz – aber gleichzeitig etwas völlig eigenes. Durch die fabelhafte Aufnahme ist man mitten im Geschehen, wenn die vier Ausnahmemusiker auf Extremniveau miteinander kommunizieren. Das und die texturreiche Schlagzeugarbeit von Christian Lillinger sind schwindelerregend, aber eben auch einzigartig.« (Ingo Baron)

September 2022, Drums & Percussion

»Die Ko-Kompositionen klingen mal luftig und entspannt wie eine geistreiche Konversation, etwa im Eröffnungsstück Beograd, ein andermal aufgedreht und wild entfesselt wie in Hvidovre, in dem Christian Lillinger mal wieder zeigt, dass er zu den aufregendsten und originellsten Schlagzeugern des Planeten gehört. Nur eins ist die Musik nie: langweilig.« (Mario-Felix Vogt)

September 2022, Pianist Magazin

»The Berlin trio of vibraphonist Christopher Dell, bassist Jonas Westergaard, and drummer Christian Lillinger have been working together for more than a decade, rigorously negotiating an approach that blends improvisation with ideas of modernist 20th century classical music. They’ve used a shifting variety of parameters and concepts to determine the thrust of a particular performance or recording, whether working amongst themselves or in collaboration with guests like violist Mat Maneri or pianist Bob Degen. This new album documents a partnership with Serbian classical pianist Tamara Stefanovich […] The real pleasure is tracing the spontaneous interactions, appreciating the quicksilver give-and-take, all so meticulously recorded that every little nuance is audible. There’s also an innate compositional logic at play, no matter how abstract a particular passage may get.« (Peter Margasak)

Juli 2022, The Quietus

Hörproben (jeweils 30 Sekunden):

1. Beograd I

2. Montbrison

3. Hvidovre

4. Beograd II

5. Darmstadt

6. New Cologne

7. Kuschkow

8. Berlin

13.03.2027, 15:00 Uhr
Beat Conference
Dell-Lillinger-Westergaard u.a.

Radialsystem, Berlin (DE)

12.03.2027, 18:00 Uhr
Beat Conference
Dell-Lillinger-Westergaard u.a.

Radialsystem, Berlin (DE)

23.11.2026, 20:00 Uhr
Listening Session: SDLW
Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard

Rhinoçéros, Berlin (DE)

22.11.2026, 19:00 Uhr
SDLW
Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard

Pierre Boulez Saal, Berlin (DE)​

22.08.2026, 16:00 Uhr
SDLW
Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard

Congress, Saalfelden (AT)

11.07.2026, 19:00 Uhr
Grammar III & Extended Beats
Dell-Lillinger-Westergaard, Thomas Kissling

Freilichtmuseum, Detmold (DE)​

10.07.2026, 19:00 Uhr
Grammar III & Extended Beats
Dell-Lillinger-Westergaard

Hadley’s, Hamburg (DE)

08.05.2025, 20:00 Uhr
SDLW
Stefanovich-Dell-Lillinger-Westergaard

Elbphilharmonie, Hamburg (DE)​

13.12.2024, 20:00 Uhr
Grammar III & Extended Beats
Dell-Lillinger-Westergaard

Christopher Dell, Christian Lillinger, Jonas Westergaard
KM28, Berlin (DE)

14.11.2024, 20:00 Uhr
Extended Beats
Dell-Lillinger-Westergaard

Christopher Dell, Christian Lillinger, Jonas Westergaard
Galerie im Theater, Ingolstadt (DE)

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